Die Waldaubacher Hecke bei Rabenscheid ist ein Beispiel für die vormals im Westerwald typischen Viehweiden, vielfältiges Gefüge von Kleinlebensräumen; Quellhorizonte, vermoorte Geländemulden mit Torfbinsen- und Borstgrasrasen sowie Kleinseggenrieden
Die „Waldaubacher Hecke“, von manchem Ortskundigen auch „Metzelnheck“ genannt, gehört zu den gemeindeeigenen Viehhuten (Viehweiden) von Rabenscheid. Das hier vorherrschende Landschaftsbild ist geprägt von der historischen Nutzung des Grünlandes als Weiden für Schafe, Ziegen und Rinder, wie sie für den Westerwald typisch war. In weiten Bereichen des Naturschutzgebietes sind die Wiesen sehr nass, was ihnen Sumpf- und Moorcharakter verleiht. Hier kommen Pflanzengesellschaften mit seltenen Arten vor, welche sich speziell an diese nassen Standortbedingungen angepasst haben. Bedeutsam ist das Gebiet außerdem wegen seiner großen Schmetterlingsvielfalt. 160 Arten konnten hier beobachtet werden, darunter gefährdete und sogar vom Aussterben bedrohte Schmetterlinge, wie der Blauschillernde Feuerfalter. Seine Verbreitung ist in ganz Hessen auf den Hohen Westerwald beschränkt. Die „Waldaubacher Hecke“ ist aber auch Brutgebiet seltener Vogelarten.
| Location | Germany - Hesse - Lahn-Dill-Kreis |
| Area | 15.51ha |
| IUCN Category | IV |
| DtP ID | 61363e12-dd56-402e-82fc-4915218d2945 |
| Name and division |
Regierungspräsidium Gießen
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| Website | https://rp-giessen.hessen.de/ |
| Address |
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Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen Germany |