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Bei der Strickshute von Frechenhausen handelt es sich um die ehemalige Gemeindehutung. Die Herden setzten sich aus dem Viehbestand der Gemeinschaft zusammen; meist bestanden sie aus Rindern, aber manchmal auch aus Ziegen und Schafen. Auf- und Abtrieb des
Die „Strickshute von Frechenhausen“ liegt auf einer Höhe von bis zu 560 Metern im westlichen Lahn-Dill-Bergland. Das Gebiet ist ein Relikt der historischen Nutzung der wenig ertragreichen Böden als Viehweiden (Huten) für das gesamte Rindervieh des Dorfes Frechenhausen. Von dieser Nutzung zeugen auch heute noch, trotz zweier Aufforstungsperioden, gut erhalten Reste des europaweit stark gefährdeten Borstgrasrasens sowie alte, auf 250 bis 300 Jahre geschätzte, mächtige Hute-Buchen, welche sich über die ehemalige Weidefläche verteilen. Auf trockenen bis quellig-nassen Standorten gedeihen verschiedenste Pflanzengesellschaften mit einem bemerkenswerten Arteninventar. Hier wechseln sich Borstgrasrasen mit Heidegesellschaften, Frisch- und Feuchtwiesen sowie Übergangsbestände zwischen Glatthafer- und Goldhafer-Wiesen ab, in denen seltene Pflanzen, wie Arnika und die streng geschützten Orchideen Geflecktes und Breitblättriges Knabenkraut, vorkommen. Gebüsche sowie der Erlen-Auwald entlang kleiner Bachläufe ergänzen das Gebiet mit wertvollen Lebensraumstrukturen für eine vielfältige Tierwelt. Auf der „Strickhute“ kommen vor allem zahlreiche Schmetterlings- und Heuschreckenarten mit einigen bedrohten Vertretern vor.
| Location | Germany - Hesse - Marburg-Biedenkopf |
| Area | 34.85ha |
| IUCN Category | IV |
| DtP ID | 373ee2a7-1eb3-4feb-8d7c-a7aa4c327510 |
| Name and division |
Regierungspräsidium Gießen
|
| Website | https://rp-giessen.hessen.de/ |
| Address |
Show address Hide address
Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen Germany |
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