Betreten ist nur auf Wegen erlaubt.
Zwischen Moorwäldern und nassen Wiesen liegen die weichen Moospolster des Hinterzartener Moors. Aus eiszeitlichen Seen entstand hier eine für den Schwarzwald ungewöhnlich ausgedehnte Moorlandschaft.
Wo heute das Hinterzartener Moor liegt, hinterließ ein Gletscher einst flache Seen. Über Jahrtausende wuchsen sie zu, während sich abgestorbene Pflanzen im nassen Boden als Torf sammelten. So entstand eine im Schwarzwald seltene, weitläufige Moorlandschaft. Ihre höchsten Bereiche werden nur noch vom Regen gespeist. Zwischen niedrigen Kiefern breiten sich Moospolster aus, unterbrochen von kleinen wassergefüllten Senken. Nasse Wiesen verbinden die Moorflächen und bieten Schmetterlingen und Libellen Nahrung. Der Reichtum dieser Landschaft hängt eng mit dem Wasser zusammen: Bleibt der Torf nass, bewahrt er sowohl besondere Lebensräume als auch alten Blütenstaub, der von ihrer Geschichte erzählt. (Kurzfassung auf Grundlage eines Textes von Jörg-Uwe Meineke)
| Ort | Deutschland - Baden-Württemberg - Breisgau-Hochschwarzwald |
| Webseite | https://rips-dienste.lubw.baden-wuerttemberg.de/rips/ripsservices/apps/naturschutz/schutzgebiete/steckbrief.aspx?id=909001000109 |
| Fläche | 82,61ha |
| Gründungsjahr | 1941 |
| IUCN Kategorie | IV |
| DtP ID | dc21777b-8f87-4947-bd85-8b86ae004a14 |
| Name und Abteilung |
Regierungspräsidium Freiburg
Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege |
| Webseite | https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/ |
| Anschrift |
Adresse anzeigen Adresse ausblenden
Bissierstraße 7
79114 Freiburg i. Br. Deutschland |
Flora
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Habitat
Betreten ist nur auf Wegen erlaubt.
Zelten ist verboten.
Lagern und Biwakieren ist verboten.
Drohnen und Flugmodelle sind verboten.
Feuer ist verboten.
Für Hunde gilt Leinenpflicht.
Pflanzen sammeln ist verboten.
11. Dezember 1975